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Standard-Netzwerkfenster vor Beginn des Programms — komm früh, wenn du noch Zeit mit OEM- und CPO-Vertretern haben willst, bevor die Sessions den Zeitplan füllen.
Zusammenfassung von Chargalytics. Den vollständigen Artikel findest du auf der Website des Herausgebers.
Vollständigen Artikel lesenAlle 54 Sessions auf 2 Bühnen. Speaker sind mit ihren ChargiPedia-Profilen verlinkt; die Kontextnotizen stammen von uns – erstellt auf Basis unserer eigenen Marktdaten und unseres News-Archivs.
Alle Zeiten entsprechen der Ortszeit in Blomberg, CEST (UTC+2).
Standard-Netzwerkfenster vor Beginn des Programms — komm früh, wenn du noch Zeit mit OEM- und CPO-Vertretern haben willst, bevor die Sessions den Zeitplan füllen.
Die Auftaktsession von CharIN setzt den Ton für das Jahr: E-Mobilität entwickelt sich von einer eigenständigen Branche zu einem Knotenpunkt in einem umfassenderen Energiesystem. Hier wird voraussichtlich definiert, wie bidirektionales Laden, Netzintegration und Standardisierungsprioritäten im weiteren Verlauf des Events diskutiert werden.
Die Lücke zwischen Vision und Realität schließen: Von E-Mobilität zu Energie
Phoenix Contact ist tief in der Lieferkette für Stecker und Ladehardware verankert. Eine Gelegenheit zu hören, wo Roadmaps auf Komponentenebene tatsächlich stehen — im Vergleich zu den kommunizierten Zielen der Branche. Ein nützlicher Realitätscheck, ob die Hardware-Zeitpläne für 2026 zu den Ankündigungen von 2024–2025 passen.
Ulrich Leidecker
Chief Operating Officer & Member of the Executive Board · Phoenix Contact Group
Die Sicht von CharIN auf das globale Ladeökosystem ist relevant, weil der Verband im Zentrum der Standardisierung von CCS, MCS und V2G steht — seine Einschätzung zur Reife des Ökosystems zeigt, wo für Betreiber und Flottenkäufer weiterhin Interoperabilitätslücken bestehen.
Claas Bracklo
Chairman · CharIN e.V.
Eine klare These: Allein die Einhaltung von Standards hat noch keine zuverlässigen, skalierbaren Ladesysteme hervorgebracht. Lohnt sich für die Frage, was „Systeme bauen“ in der Praxis konkret bedeutet — geht es um Software-Stacks, die Qualität der OCPP-Implementierung oder netzseitige Integration?
Wulf Schlachter
CEO & Founder, M&A Advisor for Electric Revolution · DXBe Management
Die Prognoseperspektive von Mobility Global ist direkt relevant für Standortwahl und Capex-Entscheidungen — die Kernfrage für Betreiber lautet, ob die Auslastungsprognosen hinter den aktuellen Investitionsmodellen standhalten. Zeitpläne bis zur Profitabilität sind derzeit das zentrale Thema in der gesamten CPO-Branche.
Graham Evans
Director Auto Supply Chain & Technology · Mobility Global (formerly S&P Global Mobility)
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur lag je nach Region und Segment wiederholt vor oder hinter der tatsächlichen EV-Nachfrage — diese Session sollte klären, welche Diskrepanz (Überangebot auf manchen Korridoren, Unterversorgung auf anderen) die aktuellen Sorgen um gestrandete Assets und niedrige Auslastung treibt.
Pause.
Iberdrola/bp pulse agieren an der Schnittstelle von erneuerbaren Energien im Versorgungsmaßstab und öffentlichem Laden. Damit sind sie eine glaubwürdige Quelle dafür, wie V2G in realen Energiemärkten tatsächlich bepreist und eingesetzt wird — statt nur in Pilotprojekten. Relevant für alle, die V2G-Erlösmodelle bewerten.
Federico Artés
Director Operations and Technology · Iberdrola | bp pulse
Das Framing von Siemens — Laden als Energiesystemproblem, nicht als Hardwareproblem — ist relevant, weil Verzögerungen beim Netzanschluss und Kapazitätsengpässe für CPOs inzwischen größere Hürden sind als die Beschaffung von Ladern selbst.
Gerrit Pürstl
Country Business Head eMobility (AT, PL, CZ, HU) · Siemens
Batteriespeicher werden zunehmend als Lösung für begrenzte Netzkapazität an Ladestandorten positioniert. Die Perspektive von Voltfang sollte klären, ob BESS als echte Kapazitätslösung eingesetzt wird oder vor allem für die Wirtschaftlichkeit durch Lastspitzenkappung — ein entscheidender Unterschied für die Standortökonomie.
Roman Alberti
CEO · Voltfang
Wenn Stimmen aus Energieversorgung, Speicherwirtschaft und Industrieladen auf einem Panel zusammenkommen, wird sichtbar, wo die drei Roadmaps — Netzausbau, Speicherausbau und Ladeinfrastruktur-Rollout — synchron laufen und wo nicht. Die ehrliche Antwort auf „Wie gelingt es?“ zeigt wahrscheinlich, wo heute das größte Umsetzungsrisiko liegt.
Logistikslot für Aussteller und Testpartner, um Hardware vor der Eröffnung der Ausstellungsfläche bereitzustellen – kein inhaltlicher Mehrwert für Teilnehmende bei der Planung ihres Session-Zeitplans.
Networking-Fenster – die informellen Deals und Anbieter-Vergleiche wiegen zu diesem Zeitpunkt eines Konferenztags oft schwerer als die offizielle Agenda.
Deutschlands nationale Koordinierungsstelle für Ladeinfrastruktur setzt politische und finanzielle Prioritäten, die auf den größten EU-Güterverkehrsmarkt ausstrahlen – wer DC-Schnellladen oder MCS für Lkw verkauft, muss wissen, wohin Berlin Standards und Fördermittel lenkt. Kernfrage: Wie viel vom öffentlichen Ladeausbau in Deutschland erreicht tatsächlich Depot- und Korridorstandorte statt Pkw?
Sebastian Lahmann
Team Lead Technology & Grid · National Centre for Charging Infrastructure (Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur)
Milence, das Joint Venture von Daimler, Volvo und Traton, baut europaweite Schwerlast-Ladekorridore auf. Das ist ein direktes Signal dafür, wohin OEM-gestütztes Kapital für Megawattladen und Netzintegration fließt. Sollte beantworten: Welche Engpässe bei Standortwahl und Netzanschluss bremsen den Korridorausbau heute tatsächlich?
Maarten Jaspers
COO · Milence
Shells Einstieg ins Schwerlastladen als Dienstleistung testet, ob Kraftstoffhändler ihre Tankstellen- und Flottenbetankungsbeziehungen auf Strom übertragen können – ein Gradmesser für etablierte Energiekonzerne gegenüber reinen Ladepunktbetreibern. Achte auf konkrete Zahlen zu Verfügbarkeit, Auslastung oder Flotten-Onboarding statt Strategiegerede.
Eine Projektperspektive auf die Elektrifizierung von Bau und Logistik ist relevant, weil diese Branchen härtere Einsatzzyklen, abgelegene Standorte und schlechteren Netzzugang haben als urbane Flotten – der echte Test dafür, ob Ladeinfrastruktur der Nachfrage folgen kann und nicht umgekehrt. Erwartet konkrete Zahlen zu Verfügbarkeit, Netzengpässen oder Gesamtkosten gegenüber Diesel.
Bringt Perspektiven von OEM-gestütztem Anbieter (Milence), Ölkonzern (Shell), Energieversorger (LichtBlick) und Staat (deutsche nationale Ladebehörde) zusammen – ein seltener Abgleich, ob Schwerlastladen im Pilotstadium tatsächlich skalieren kann, ohne dass eine Partei die anderen subventioniert. Die eigentliche Frage: Wessen Geschäftsmodell bricht ohne weitere öffentliche Förderung zuerst?
Networking-Fenster zwischen dem Schwerlast-Ladeblock und den Sessions zu V2G und Flexibilität.
The Mobility House treibt V2G und intelligentes Laden länger kommerziell voran als die meisten. Diese Session zeigt, ob dezentrale Flexibilität den Sprung von der Demonstration zum Umsatz schafft – entscheidend für alle, die V2G-Geschäftsmodelle gegen Netztarife kalkulieren. Aussagen zu aggregierten Flexibilitätsvolumina oder Marktteilnahme dürften genau geprüft werden.
Während Ladehardware zur Massenware wird, verlagern sich Marge und Differenzierung in die Steuerungssoftware. Diese Session sollte klären, ob „softwaredefiniert“ hier echtes dynamisches Lastmanagement und Marktteilnahme bedeutet – oder nur ein weiteres Anbieter-Dashboard. Relevant für alle, die CPO- oder EMS-Plattformen auf langfristige Lock-in-Risiken prüfen.
Die laborübergreifende Interoperabilitätsarbeit von IEA Task 53 mit mehreren Anbietern gehört zu den wenigen Initiativen, die V2G aus Silos einzelner OEMs lösen wollen – direkt relevant für Flottenbetreiber und Energieversorger, die nicht auf proprietäre V2X-Stacks setzen wollen. Sollte beantworten, wie nah die 25 Partner einem gemeinsamen Protokoll tatsächlich sind – statt paralleler Pilotprojekte.
Patrick Eugster
Task 53 by EV-TCP by IEA (International Energy Agency)
Ein Aggregator, ein Softwareanbieter und ein internationaler Standardsforscher werden zusammengebracht. Das erzwingt einen direkten Vergleich zwischen kommerzieller Realität und Interoperabilitäts-Roadmap für V2X – genau diese Lücke hält Flexibilitätserlöse von EV-Flotten und Eigenheimbesitzern fern. Achte auf konkrete Blocker: Regulierung, Hardware-Zertifizierung oder Bereitschaft der Netzbetreiber.
Patrick Eugster
Task 53 by EV-TCP by IEA (International Energy Agency)
Networking-Pause — keine Inhalte der Session zu bewerten.
Die Positionierung von E.ON zu KI und kundennaher Technologie als nächste Ebene über der Ladeinfrastruktur zeigt, wohin Energieversorger die Margen verlagern sehen — von Hardware-Verfügbarkeit zu datengestützten Services. Ladepunktbetreiber sollten auf konkrete Anwendungsfälle achten (dynamische Preisgestaltung, vorausschauende Wartung, Kundenbindung) statt auf strategisches Framing, denn E.ONs Größe macht seine Roadmap zum Indikator dafür, wohin große Versorger CPOs als Nächstes drängen werden.
„Energy as a Service“ ist der Pitch jedes Flexibilitätsanbieters, aber die entscheidende Frage lautet, ob enerkiis Modell das Capex-Risiko tatsächlich von Standortbetreibern und CPOs nimmt oder Finanzierung nur neu verpackt. Lohnenswert, um zu sehen, welche Profitabilitätskennzahlen und Skalierungsgrenzen sie offenlegen — die meisten EaaS-Vorträge lassen die Stückkosten aus, die für Betreiber bei der Entscheidung Eigenbau versus Outsourcing zählen.
Hendrik Abel
CEO · enerkii
Enercity steht an der Schnittstelle von kommunalem Versorger und Mobilitätsausbau — eine Perspektive, die nur wenige Speaker haben. Die Session sollte klären, wie netzseitige Investitionsentscheidungen tatsächlich gegen den Ladeinfrastrukturausbau getaktet werden, statt nur die allgemeine Erzählung zu wiederholen, dass EVs die Energiewende unterstützen. Relevant für alle, die mit einem kommunalen Versorger über Netzanschlussfristen verhandeln.
Markus Dehn
Manager Business Unit e-Mobility · enercity
Dass E.ON, enerkii und enercity gemeinsam benennen, was die Industrie nicht allein lösen kann, macht diese Session zur wichtigsten für konkrete Reibungspunkte — Genehmigungen, Zuteilung von Netzkapazitäten, Tarifgestaltung — statt für Konsensstatements. Ein guter Indikator dafür, wie stark die Prioritäten von Versorgern und Anbietern vor politischen Debatten tatsächlich übereinstimmen.
Abschlussworte — Organisation statt technischer Inhalte.
Stephan Volgmann
Chief Sales Officer · Phoenix Contact Group
Claas Bracklo
Chairman · CharIN e.V.
Konferenzabschluss — keine Inhalte der Session.
Networking-Event, gesponsert von Phoenix Contact — relevant für Beziehungsaufbau, nicht für technische Erkenntnisse.
Abendveranstaltung – gesponsert von Phoenix Contact, im Strandhaus Schieder.
Praxisorientierter Interoperabilitäts-/Testtag — entscheidend ist, welche Protokolle und Anwendungsfälle (ISO 15118, Plug&Charge, OCPP) getestet werden, nicht was hier steht; Teilnehmende sollten die Testmatrix vorab bestätigen.
Auftakt zu CharINs Testival — setzt die Erwartungen daran, welche Standards und Interoperabilitätsszenarien vor Ort tatsächlich demonstriert werden. Allein schon sinnvoll, um den Umfang zu verstehen, bevor Zeit für bestimmte Teststationen eingeplant wird.
Willkommen beim CharIN Testival!
Geführter Rundgang durch die Testaufbauten — der eigentliche Mehrwert für Teilnehmende liegt darin, Live-Interoperabilitätstests (z. B. Plug&Charge, DC-Schnellladeprotokolle) in Aktion statt auf Folien zu sehen; prüfe, welche Anbieter und Anwendungsfälle vor Ort vertreten sind.
Netzausbau und Ladeinfrastrukturausbau sind nur so schnell wie die Genehmigungen, Fachkräfte und Abstimmung mit lokalen Versorgern dahinter — hier trifft die Rhetorik zur Mobilitäts- und Energiewende auf kommunale Realität. Mit ZVEI und VDE ist eine Politik-/Standardisierungsperspektive darauf zu erwarten, was die lokale Umsetzung tatsächlich bremst. Relevant für alle, die in Deutschland mit Verzögerungen bei Genehmigungen oder Netzanschlüssen kämpfen.
Session auf Deutsch
Vernetzte Ladegeräte sind heute Angriffsflächen mit Anbindung an Zahlungssysteme, Netzkommunikation (OCPP, ISO 15118) und künftig V2G — ein Sicherheitsvorfall ist keine Hypothese, sondern ein Betriebs- und Haftungsrisiko. Die Präsenz von Phoenix Contact signalisiert eine Perspektive auf Hardware- und Komponentenebene statt reiner IT-Sicherheitstheorie. CPOs und OEMs, die vernetzte Hardware beschaffen, sollten darauf achten, was adressiert wird und was offenbleibt.
Thorsten Temme
Manager Product Management CHARX control · Phoenix Contact E-Mobility
Die Sektorkopplung von Wasserstoff und Strom wird oft als Ergänzung statt Konkurrenz verkauft. Die entscheidende Frage ist aber, ob kombinierte „Energiehabitate“ lokale Netzstabilitätsprobleme wirklich lösen oder nur zusätzliche Komplexität schaffen. Sehenswert, um zu prüfen, ob der Case auf einem funktionierenden Standort basiert oder konzeptionell bleibt.
Thomas Oesselke
Global Business Development Manager · Phoenix Contact GmbH & Co. KG
Sebastian Niehoff
CEO · BEN-Tec
Batteriespeicher werden zur Standardantwort für Ladeorte mit Netzengpässen. Wirtschaftlich funktioniert das aber nur, wenn BESS mehr leistet als Lastspitzen zu kappen — diese Session sollte klären, welche weiteren Erlös- oder Netzdienstleistungsrollen aufgebaut werden. Relevant für alle, die Speicher für Ladehubs dimensionieren, bei denen der Netzanschluss und nicht die Ladegeräte der Engpass ist.
Dr. Rüdiger Meyer Rudloff
Application Expert Energy Storage · Phoenix Contact GmbH & Co. KG
Ein physischer Showcase statt eines Vortrags — der Wert liegt darin, integrierte Lade-, Speicher- und Netztechnik im Zusammenspiel zu sehen, statt auf Folien. Hilfreich, um Integrationsversprechen aus der Praxis an echter Hardware zu messen.
DC-Mikronetze reduzieren Umwandlungsverluste und können die Integration von Speicher, PV und Laden an einem gemeinsamen Bus vereinfachen — Designstandards und Best Practices sind im Vergleich zu AC aber noch unreif. Wer Ladeorte mit mehreren Assets plant, sollte hier konkrete Leitlinien erwarten, nicht nur das Effizienzversprechen.
Mercedes-AMG hat aus Performance- und Markenperspektive Gründe, die Grenzen der Ladegeschwindigkeit über die aktuellen CCS/MCS-Normen hinaus zu verschieben — offen bleibt, ob es um Innovationen auf Fahrzeugseite, Infrastrukturanforderungen oder beides geht. Relevant für alle, die verfolgen, wohin sich die Obergrenzen der Ladeleistung als Nächstes tatsächlich bewegen.
Verzögerungen beim Netzanschluss sind derzeit der meistgenannte Bremsklotz beim Ausbau der Ladeinfrastruktur in Europa — diese Session sollte benennen, wo die Komplexität tatsächlich liegt (Genehmigungen, DSO-Kapazität, Planungsprozesse) und was getan wird, um sie zu reduzieren. Direkt relevant für jeden CPO und Standortentwickler, der in der Warteschlange festhängt.
Zweiter Durchlauf des praxisnahen Showcases — gleiches Wertversprechen: Integrationsclaims danach bewerten, was physisch demonstriert wird, nicht nach Marketingtexten.
Ein geführter Rundgang durch eine funktionierende DC-Netzinstallation — nützlich, um die theoretischen Effizienz- und Integrationsversprechen aus der Session zum DC-Netzdesign an tatsächlich eingesetzter Hardware zu prüfen.
Leistungselektronik — Konverter, Wechselrichter, Netzteile — ist der unspektakuläre, aber entscheidende Faktor für Ladeeffizienz, Platzbedarf und Kosten der Netzintegration. Lohnend für Details auf Komponentenebene dazu, wo Verluste und Kosten tatsächlich herausentwickelt werden, statt nur Narrative auf Systemebene zu hören.
Ladehardware wird zur Commodity; Differenzierung und Marge verlagern sich auf das darüberliegende Energiemanagement — Lastmanagement, Tarifoptimierung, V2X. Diese Session sollte klären, was „intelligent“ im Stack von Phoenix Contact konkret bedeutet und wie er sich von Wettbewerbern unterscheidet. Relevant für CPOs, die entscheiden müssen, ob sie diese Ebene selbst entwickeln oder einkaufen.
Gerald Stiepan
Global Business Development Manager E-Mobility · Phoenix Contact E-Mobility
Es sind weder Abstract noch Speaker gelistet, daher hängt der Wert vollständig von der Umsetzung ab: Ist „All Electric Society“ ein für Ladeinfrastruktur lokalisiertes Visionsframework im Stil von Siemens, oder eine konkrete Park-/Campus-Fallstudie? Teilnehmende sollten erwarten zu erfahren, ob es sich um strategisches Narrativ oder eine umsetzbare Referenzarchitektur handelt — und entsprechend urteilen.
Kupfer- und Kabeldiebstahl an öffentlichen Ladern ist ein reales, teures Betriebsproblem: Stationen gehen offline, Versicherungskosten steigen und Uptime-SLAs leiden. Die Lösungen reichen von Kabelsicherungen über CCPA/induktives Laden bis zu Remote-Monitoring. Mit der Stecker-Expertise von Phoenix Contact E-Mobility auf der Bühne ist eher die Präventionsperspektive eines Hardwareanbieters als eine neutrale Marktübersicht zu erwarten. CPOs und Standortbetreiber sollten genau hinhören, was „Lehren aus anderen Branchen“ bei Kosten und Nachrüstung konkret bedeutet.
Markus Belkner
Manager Product Management · Phoenix Contact E-Mobility
„Charge repay“ deutet auf ein Managed-Service-/Finanzierungsmodell für Ladehardware hin – vermutlich mit Equipment, Wartung und Abrechnung im Abo, damit Betreiber hohe Capex vermeiden. Die entscheidenden Fragen für CPOs und Standorteigentümer: Wie hoch sind die Gesamtkosten gegenüber dem Direktkauf, wer trägt das Ausfall- und Downtime-Risiko und wie gut funktioniert das mit Hardware anderer Anbieter als Phoenix Contact?
Mathias Weßelmann
General Manager · Phoenix Contact Smart Business GmbH
Standardmäßiger Veranstaltungsabschluss – vor allem relevant für kurzfristig angekündigte Maßnahmen oder Follow-up-Zusagen aus der zweitägigen Agenda, nicht für neue technische Inhalte.
Zusammenfassung und Verabschiedung
Alyssia Aulenberg
Manager Global Marketing Communications - Technologies & Ecosystems · Phoenix Contact GmbH & Co. KG
Das Sponsoring von CharIN deutet auf Networking unter standardnahen Akteuren hin (CCS, ISO 15118, Plug-and-Charge-Ökosystem). Eine Gelegenheit, abseits der Hauptbühne informell ein Gefühl dafür zu bekommen, wohin sich Interoperabilitätsinitiativen und Anbieterallianzen entwickeln.
Wahrscheinlich eine praxisnahe technische Validierung statt Vorträgen – der Nutzen hängt vollständig davon ab, was getestet wird (Interoperabilität, Hardware, Protokollkonformität) und mit wem. Beides ist hier nicht spezifiziert.
Der dritte Testtag in Folge deutet auf ein mehrtägiges Interoperabilitäts- oder Zertifizierungsevent parallel zum Konferenzprogramm hin. Fachleute sollten Umfang und teilnehmende Anbieter direkt prüfen, da hier keine aufgeführt sind.
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