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Standardmäßiger Konferenzauftakt ohne inhaltliches Programm – der eigentliche Mehrwert liegt im informellen Networking vor den Sessions, wo Deals und Partnersuchen oft beginnen.
Zusammenfassung von Chargalytics. Den vollständigen Artikel findest du auf der Website des Herausgebers.
Vollständigen Artikel lesenAlle 19 Sessions auf 1 Bühnen. Speaker sind mit ihren ChargiPedia-Profilen verlinkt; die Kontextnotizen stammen von uns – erstellt auf Basis unserer eigenen Marktdaten und unseres News-Archivs.
Alle Zeiten entsprechen der Ortszeit in Berlin, CEST (UTC+2).
Standardmäßiger Konferenzauftakt ohne inhaltliches Programm – der eigentliche Mehrwert liegt im informellen Networking vor den Sessions, wo Deals und Partnersuchen oft beginnen.
Der Begrüßungsslot setzt Ton und Agenda, statt inhaltlich in die Tiefe zu gehen; relevant ist vor allem, wie die Moderatorin die Prioritäten der Konferenz für den Tag einordnet.
Einführung durch die Moderatorin Sandra Berndt
Eine Eröffnungsrede aus der Politik zeigt meist die aktuelle Haltung der Bundesregierung zur Ladeinfrastrukturpolitik – achte auf Förderzusagen, Regulierung und Ziele, die Ausbauzeiten beeinflussen.
Eine Bestandsaufnahme zu Fortschritten und Zielen der Ladeinfrastruktur ist relevant, weil Deutschlands EV-Hochlauf wiederholt hinter den Ausbauversprechen zurückblieb. Die zentrale Frage: Schließt sich die Lücke zwischen angekündigter und installierter Kapazität – oder wächst sie?
Bundespolitik (BMV), kommunaler Ausbau (Weil am Rhein) und Industrie (Aral/e-Mobility Deutschland) zusammenzubringen, legt die echten Reibungspunkte zwischen nationalen Zielen und lokaler Umsetzung offen. Genau beobachten, wo Verantwortungs- und Finanzierungslücken benannt statt übergangen werden.
Alexander Junge
Vorstand · Aral AG
Zuverlässigkeit und Nutzerfreundlichkeit bleiben die häufigsten Kritikpunkte in Umfragen zum öffentlichen Laden. Sie beeinflussen Auslastung und Umsatz der Betreiber direkt. Die Perspektive von NOW GmbH sollte zeigen, welche Maßnahmen – Standards, Anreize, Durchsetzung – konkret geplant sind und was Wunschdenken bleibt.
Johannes Pallasch
Leiter und Sprecher, Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur · NOW GmbH
Pause für Networking und vermutlich Live-Ladedemos – eine Chance, Hardware im Einsatz zu sehen und Anbieterclaims direkt mit realen Ladegeschwindigkeiten abzugleichen.
Der Blick auf digitale, vernetzte Mobilität bringt nur dann etwas, wenn daraus konkrete Folgen für Ladepunktbetreiber entstehen. Die entscheidende Frage: Welche Infrastruktur- oder Geschäftsmodellverschiebungen folgen daraus – statt nur Trendbegriffe zu wiederholen?
Eine Keynote von The Mobility House bringt bidirektionales Laden und intelligentes Energiemanagement auf die Agenda. Entscheidend ist, ob V2G/V2H den Pilotstatus verlässt und kommerziell skaliert – und was das für Netzbetreiber und Flottenhalter bedeutet.
Herbert Diess
Dr., Executive Chairman · The Mobility House
Die Kombination aus Bundesministerium, Industrie (Mobility House) und Vertretern der Wohnungswirtschaft (BBU, Nassauische Heimstätte) zielt auf einen hartnäckigen Engpass: Ladezugang in Mehrfamilienhäusern. Die Session sollte zeigen, ob Anreize für Vermieter und Genehmigungshürden tatsächlich angegangen werden – oder wieder nur diskutiert.
Herbert Diess
Dr., Executive Chairman · The Mobility House
Sebastian Jung
Fachbereichsleiter digitale Transformation und Innovation · Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Ulrich Schiller
Co-CEO der Techem Gruppe und CEO von Techem Deutschland · Techem
Das Deutschlandnetz ist Deutschlands zentrales Ausschreibungsprogramm für Schnellladen und ein Gradmesser für die Wirksamkeit öffentlicher Förderung. Ein Update des BMV sollte reale Ausbauzahlen im Vergleich zum Zeitplan sowie anhaltende Verzögerungen bei Ausschreibungen oder Ausfälle von Betreibern klar benennen.
Pitches von Startups und Forschung – Batteriespeicherpufferung, Software, Fraunhofer-F&E – zeigen, welche technischen Engpässe wie Netzrestriktionen, Softwareintegration und Hardwarekosten kurzfristig Investitionen anziehen und was noch im Laborstadium steckt.
Sascha Alexander König
Director Product Marketing Charging · ads-tec Energy GmbH
Maren Rehnelt
Geschäftsführerin · Evailable
Standard-Networking-Slot vor der Konferenz — der eigentliche Wert liegt im Informellen: Finde heraus, wer im Raum ist (OEMs, CPOs, Logistik, Ministeriumsvertreter), bevor am Nachmittag die panels dominieren.
Dass ein CEO eines Lkw-OEM den Tag eröffnet, zeigt den eigentlichen Fokus der Konferenz: Laden für Nutzfahrzeuge, nicht für Pkw. Achte auf konkrete Forderungen zu Netzkapazität, Megawatt-Ladestandards (MCS) und darauf, ob MAN Zahlen hinter „deutlich beschleunigen“ setzt oder bei Rhetorik bleibt.
Alexander Vlaskamp
Vorstandsvorsitzender · MAN Truck & Bus SE
Beim Depotladen entscheidet sich, ob Flottenelektrifizierung funktioniert — diese Session sollte die konkreten regulatorischen Reibungspunkte sichtbar machen, auf die PamSun/TST in realen Projekten stößt: Netzanschlusszeiten, Genehmigungen und Förderregeln statt allgemeiner politischer Wunschlisten.
Katrin Herda
Geschäftsführerin · PamSun GmbH - Teil der TST Gruppe
E.ON Drive liefert die Praxisperspektive eines CPO auf den Ausbau öffentlichen Ladens — entscheidend sind die operativen Details: Auslastung, Verfügbarkeit und was den Standortausbau tatsächlich bremst, im Unterschied zu den Annahmen der Politik.
Dieses Panel bringt einen Ministeriumsvertreter mit einem OEM, einem CPO und einem Logistikbetreiber (DSV) zusammen. Spannend wird, ob Vertreter des Bundesministeriums Zeitpläne und Fördermittel zusagen, die zu dem passen, was die Branche fordert — oder ob die Lücke aus Keynote und Impulsen offen bleibt.
Alexander Vlaskamp
Vorstandsvorsitzender · MAN Truck & Bus SE
Katrin Herda
Geschäftsführerin · PamSun GmbH - Teil der TST Gruppe
Markus Walke
Senior Director · DSV Holding Germany GmbH
Der Tagesabschluss durch NOW GmbH ist relevant, weil sie Bundesförderprogramme für Elektromobilität verwaltet — achte auf Signale zu kommenden Förderaufrufen oder politischen Kurswechseln statt auf allgemeine Schlussworte.
Dagmar Fehler
CEO und Sprecherin · NOW GmbH
Abschließendes Networking — sinnvoll ist, direkt bei den Panelisten nachzufassen, besonders bei den Vertretern von BMV und DSV, solange die regulatorischen Reibungspunkte des Tages noch präsent sind.
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