ZETM Conference · Burlington · 28–29 October 2026

Das komplette Programm — mit Belegen

Alle 19 Sessions auf 1 Bühnen. Speaker sind mit ihren ChargiPedia-Profilen verlinkt; die Kontextnotizen stammen von uns – erstellt auf Basis unserer eigenen Marktdaten und unseres News-Archivs.

Alle Zeiten entsprechen der Ortszeit in Burlington, EDT (UTC−4).

09:00 –09:20 Main
Opening

Eröffnungsbemerkungen

Chargalytics-Kontext

Eröffnungsbemerkungen der Bundesregierung zeigen meist, wie Ottawa die Prioritäten für Verkehrs- und Infrastrukturinvestitionen im kommenden Jahr setzt — achte auf Signale zu Nachfolgefinanzierungen für ZETF, Beschaffungsregeln und darauf, ob die Ziele für emissionsfreie Busse im gleichen Zeitrahmen bleiben. Für Ladeprofis setzt das den politischen Rahmen für jede folgende technische Session.

The Honourable Karina Gould
09:20 –09:30 Main
Keynote

Eröffnungs-Keynote

Chargalytics-Kontext

Die Keynote eines Bürgermeisters ist aufschlussreich, weil sie die Lücke zwischen bundesweiten ZEB-Vorgaben und der Realität vor Ort zeigt: Elektrifizierungsbudget für Betriebshöfe, Flächenengpässe und Netzkapazität bei einem mittelgroßen Verkehrsbetrieb. Die Erfahrungen von Burlington sind ein nützlicher Proxy für Hunderte ähnlich große kanadische Systeme mit derselben Infrastrukturrechnung.

Mayor Marianne Meed Ward Mayor · City of Burlington
09:30 –10:00 Main
Panel

ÖPNV neu denken: Eine Säule der nationalen Verteidigung

Chargalytics-Kontext

Die Einordnung des ÖPNV als nationale Sicherheitsfrage ist ein neues Finanzierungsargument, aber noch kein bewährter politischer Hebel — die Session sollte klären, ob daraus echte Kapitalzusagen werden oder es bei Rhetorik bleibt. Planer von Ladeinfrastruktur sollten darauf achten, ob „krisenfeste Netze“ redundante Stromversorgung und Resilienzanforderungen über die heutigen Standards für Betriebshöfe hinaus bedeuten.

Dieses innovative Panel untersucht ein neues Paradigma: den öffentlichen Verkehr als entscheidenden Faktor für die nationale Sicherheit. Experten diskutieren, wie der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in abgelegenen Regionen einen doppelten Zweck erfüllt: Er stärkt heute die Vernetzung der Gemeinden und schafft zugleich ein robustes, krisenfestes Verkehrsnetz für Konfliktzeiten.

10:30 –10:45 Main
Keynote

CUTRIC Keynote: Verbreitung der Projektergebnisse des Zero Emission Transit Fund (ZETF)

Chargalytics-Kontext

ZETF ist das mit Abstand größte Bundesprogramm, das den Ausbau emissionsfreier Busse und Ladeinfrastruktur in Kanada prägt. Ein Vergleich der Ergebnisse nach Provinzen ist daher eine seltene Chance, echte Rollout-Daten statt Prognosen zu sehen. Die Unterschiede nach Betriebsgröße sind für Ladeanbieter direkt relevant: Kleine Betriebe haben andere Herausforderungen bei Netzbetreibern, Kapital und Betriebshöfen als große — und die Beschaffungsstrategie sollte das berücksichtigen.

Diese Keynote fasst die wichtigsten Ergebnisse des Zero Emission Transit Fund zusammen. Die Präsentation bietet einen Vergleich zwischen den Provinzen und untersucht, wie sich die Einführung emissionsfreier Lösungen bei kleinen, mittleren und großen Verkehrsbetrieben unterscheidet.

10:45 –11:00 Main
Keynote

CUTRIC Keynote: Soziale Analyse in der Verkehrsplanung voranbringen: Über traditionelle Daten hinaus

Chargalytics-Kontext

Lücken bei Daten zu Chancengleichheit und Fahrgastzahlen beeinflussen direkt, wo Ladeinfrastruktur und Angebotsausbau priorisiert werden, weil Routenplanung zunehmend um dasselbe Kapital wie die Elektrifizierung konkurriert. Wer Investitionen in Depot- oder Streckenladen dimensioniert, sollte verstehen, wie Betriebe diese neuen Dateninputs gegenüber klassischen Fahrgastzahlen gewichten.

Diese Session untersucht, wie Verkehrsbetriebe Planung und Entscheidungen verbessern können, indem sie Lücken in traditionellen Datensätzen schließen, etwa zu Gerechtigkeit, Geschlecht und Fahrten zur Betreuung anderer Personen. Teilnehmende erfahren, wie Betriebe umfangreichere, lokal erhobene Daten wie Fahrgastbefragungen für den Angebotsausbau und eine auf Chancengleichheit ausgerichtete Planung nutzen.

11:00 –12:00 Main
Panel

Erneuerbares Erdgas (RNG) im öffentlichen Verkehr

Chargalytics-Kontext

RNG konkurriert direkt mit der Elektrifizierung, wenn Verkehrsbetriebe kurzfristige Dekarbonisierung gegen die Investitionskosten batterieelektrischer Fahrzeuge und Netzbereitschaft abwägen. Die Lebenszyklus- und Kostendaten dieser Session sind deshalb für alle relevant, die den Business Case für Ladeinfrastruktur aufbauen. Die Kernfrage: Bei welcher Flottengröße, welchem Routenprofil oder Zeithorizont gewinnt RNG gegenüber Elektrifizierung — und wo existieren beide nebeneinander, statt zu konkurrieren?

Diese Session präsentiert zentrale Ergebnisse von CUTRICs nationaler Machbarkeitsarbeit zu RNG im öffentlichen Verkehr und untersucht, wie Verkehrsbetriebe und Energieversorger RNG als kurzfristigen Dekarbonisierungspfad bewerten. Die Panelisten teilen Erkenntnisse zu Lebenszyklusemissionen, Kostenwettbewerbsfähigkeit, Infrastrukturkompatibilität und dazu, wie RNG als ergänzende Lösung neben Elektrifizierungsstrategien dienen kann.

13:30 –13:40 Main
Keynote

Keynote

Chargalytics-Kontext

Keine Beschreibung verfügbar — die Relevanz hängt vom angekündigten Sprecher und Thema ab, sobald beides bestätigt ist.

13:40 –14:30 Main
Panel

Vom Pilotprojekt zur Beschaffung

Chargalytics-Kontext

Wasserstoff-Brennstoffzellenbusse bleiben gegenüber batterieelektrischen Bussen eine Nische in kanadischen Flotten. Der echte Test dieser Session ist daher, ob „Wasserstoff als Dienstleistung“ und risikoreduzierte Vertragsmodelle Beschaffungsvolumen skalieren können, statt in der Pilotphase steckenzubleiben. Für Planer von Ladeinfrastruktur lautet die relevante Frage, wie Betriebe Kapital- und Depotdesign-Entscheidungen zwischen Wasserstoff- und Elektrooptionen aufteilen, sobald Verträge über die Pilotphase hinausgehen.

Dieses Panel untersucht, wie Verkehrsbetriebe erfolgreiche erste Pilotprojekte, etwa mit Wasserstoff-Brennstoffzellen, in eine Beschaffung und Einführung im großen Maßstab überführen. Diskutiert werden innovative Modelle wie Wasserstoff als Dienstleistung, mobile Produktion vor Ort aus kommunalen Abfällen und Vertragsprozesse zur Risikominimierung der Technologie.

Maike Althaus Vice President, Government Relations & Public Affairs · Canadian Hydrogen Association (CHA)
Robert Stasko Principal and CEO · Science Concepts International
14:30 –15:30 Main
Panel

Wachstum der ÖPNV-Produktion vorantreiben – die Wirkung einer Buy Canadian Policy für Verkehrsinvestitionen

Chargalytics-Kontext

Buy-Canadian-Vorgaben im Zusammenhang mit Bundesmitteln für den öffentlichen Verkehr beeinflussen direkt die Lieferketten für Ladehardware und Busse. Das könnte Lieferantenauswahl und Lieferzeiten für Betriebe verändern, die über CPTF oder den Building Communities Strong Fund beschaffen. Offen bleibt, ob die heimische Produktionskapazität für Ladegeräte und EVSE-Komponenten die vorgeschriebenen Zeitpläne tatsächlich erfüllen kann, ohne Kosten zu erhöhen oder den Rollout zu verzögern.

Dieses Panel untersucht, wie Anforderungen der Buy Canadian Policy für den Canada Public Transit Fund und Building Communities Strong Fund als starker Katalysator für die Schaffung heimischer Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung dienen können. Aus europäischer und kanadischer Perspektive diskutieren Branchenführer die langfristigen Vorteile einer stärkeren heimischen Produktion im Verkehrssektor. Die Panelisten teilen führende Strategien für den Ausbau von Produktionsarbeitsplätzen in Kanada als Teil nationaler Souveränität in einer Zeit von Zollverhandlungen.

16:00 –16:55 Main
Panel

Kommerzialisierung des induktiven Ladens

Chargalytics-Kontext

Induktives Laden hat sich wegen Interoperabilitäts- und Kostenhürden gegenüber leitungsgebundenen Steckersystemen bislang kaum über Pilotprojekte hinaus durchgesetzt. Diese Session sollte klären, ob Standards inzwischen reif genug für einen Multi-Vendor-Rollout sind. Die Nachrüstung bestehender Busse statt des Kaufs neuer Fahrzeuge ist für Flottenbetreiber mit Blick auf Investitionskosten der folgenreichere Aspekt, weil sie die Gesamtkostenrechnung bei einem Wechsel der Lademethode während des Flottenlebens verändert.

Dieses Panel zeigt erfolgreiche, hochmoderne Technologien für induktives Laden und wie Hersteller Spezifikationshürden überwinden, um Interoperabilität zu erreichen. Diskutiert wird auch das Potenzial, bestehende Busse nachzurüsten, um neue Lademethoden zu erproben, statt ausschließlich neue Fahrzeuge zu kaufen.

16:55 –17:00 Main
Keynote

Abschluss-Keynote

Chargalytics-Kontext

Keine Beschreibung verfügbar — der Nutzen hängt davon ab, ob der Abschlusssprecher konkrete nächste Schritte oder Finanzierungszusagen statt einer allgemeinen Zusammenfassung anspricht.

09:00 –09:10 Main
Opening

Eröffnungsbemerkungen

Chargalytics-Kontext

Die Eröffnungsbemerkungen am zweiten Tag fassen meist die Erkenntnisse des ersten Tages zusammen und setzen die Agenda für die folgenden, stärker technischen oder finanzierungsorientierten Sessions — vor allem relevant für neue Ankündigungen, die am ersten Tag nicht behandelt wurden.

09:10 –10:00 Main
Panel

Sicherheit und Personalentwicklung

Chargalytics-Kontext

Lichtbogenrisiken und Lücken bei der PSA sind reale Haftungsrisiken, wenn Betriebshöfe elektrifiziert werden. Dennoch fehlen den meisten Verkehrsbetrieben zertifizierte Schulungswege für Arbeiten an Hochvolt-Ladeinfrastruktur. Für Ladeprofis lautet die Frage: Können standardisierte Sicherheitscurricula und Qualifikationsnachweise mit den Ausbauplänen Schritt halten – oder wird der Fachkräftemangel nach der Infrastruktur zum nächsten Engpass?

Diese Session beleuchtet die praktischen Sicherheitsrisiken emissionsfreier Flotten, etwa die Gefahren synthetischer Materialien in Umgebungen mit Lichtbogenhitze. Expert:innen diskutieren zudem die nötigen Veränderungen in der Personalentwicklung sowie neue Kurse und Schulungsprogramme, die für diesen Technologiewechsel gebraucht werden.

10:30 –11:00 Main
Poster Session

Posterpräsentationen

Chargalytics-Kontext

Postersessions liefern Daten aus frühen Phasen und Pilotresultate, die es noch nicht in Anbieter-Pitchdecks geschafft haben – oft der ehrlichste Blick darauf, was vor Ort tatsächlich funktioniert. Es lohnt sich, nach Nischenbefunden zu Ladezuverlässigkeit, Abstimmung mit Netzbetreibern oder Flottenperformance zu suchen, die auf der Hauptbühne nicht auftauchen.

11:00 –11:45 Main
Panel

Pilotierung der Umstellung ohne Komplettumbau

Chargalytics-Kontext

Das Verhältnis von 2:1 bei Bussen zu Ladepunkten und der komplette Depotneubau sind zu Branchenstandards geworden. Doch diese teuren Annahmen werden selten gegen intelligentes Laden und vorhandene Netzreserven getestet. Diese Session ist relevant: Wenn ein 1:1-Ersatz ohne kapitalintensiven Komplettumbau möglich ist, verändert das die Capex-Rechnung für jeden Verkehrsbetrieb, der gerade Elektrifizierung budgetiert.

Diese Session stellt die Annahme infrage, dass der Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge einen vollständigen Depotumbau und ein Bus-Ersatzverhältnis von 2:1 erfordert. Die Diskussionsteilnehmenden argumentieren, dass Verkehrsbetriebe durch intelligente Ladesoftware und vorhandene Netzkapazität für einen Teil ihrer Flotte ein Verhältnis von 1:1 erreichen können – ohne sofortige Infrastrukturinvestitionen in Millionenhöhe.

13:15 –14:00 Main
Panel

Warum Innovation nicht skaliert

Chargalytics-Kontext

Wasserstoff und andere emissionsfreie Technologien haben über Jahre Pilotdaten gesammelt, aber kaum flächendeckende Flotteneinführung erreicht. Die Lücke liegt selten an der Technologie selbst – sondern an Risikoverteilung, Vergaberegeln und der Frage, wer die Kosten des Scheiterns trägt. Ladeprofis sollten auf konkrete benannte Hürden achten, denn dieselbe Skalierungsreibung gilt oft direkt für den Ausbau von Depotladeinfrastruktur.

Diese Session untersucht den langsamen Ausbau von Wasserstoff und anderen emissionsfreien Technologien über die Pilotphase hinaus. Anhand konkreter Erkenntnisse wird beleuchtet, warum Innovationen im ÖPNV schwer zu skalieren sind. Die Diskussion zeigt Veränderungsbarrieren, Herausforderungen bei der Risikoverteilung und mögliche politische Weichenstellungen für eine schnellere breite Einführung auf.

14:00 –14:45 Main
Panel

Erfolgreichen akademischen Forschungsverbund aufbauen

Chargalytics-Kontext

Akademische Forschungsverbünde prägen, welche technischen Standards, Sicherheitsprotokolle und Talentpipelines letztlich in die kommerzielle Umsetzung gelangen. Daher sind ihre Finanzierung und Struktur für alle relevant, die auf diese Pipeline für Fachkräfte oder F&E-Partnerschaften setzen. Die entscheidenden Fragen: Welche Finanzierungsmodelle tragen fachübergreifende EV-/Emissionsfrei-Forschung tatsächlich über die ersten Fördermittel hinaus? Und schließen die neuen ÖPNV-orientierten Studiengänge die konkreten technischen Lücken, die Lade- und Flottenbetreiber heute melden? Wer um öffentliche Forschungsgelder konkurriert oder aus diesen Programmen rekrutiert, sollte darauf achten, wie „Erfolg“ definiert wird.

Diese Diskussion mit Leitungen akademischer Forschungsverbünde beleuchtet, was nötig ist, um einen Forschungsverbund erfolgreich aufzubauen, mit Ressourcen auszustatten und für Ausschreibungen sowie fachübergreifende Zusammenarbeit aufzustellen. Die Session zeigt zudem künftige Trends in der emissionsfreien Forschung, einschließlich neuer Studiengänge für die Rekrutierung durch Verkehrsbetriebe.

Dr. Saeid Saidi Associate Professor, Department of Civil Engineering · University of Calgary
14:45 –14:55 Main
Keynote

Keynote

Chargalytics-Kontext

Keine Beschreibung verfügbar – der Nutzen hängt vollständig von der Plattform der sprechenden Person und den Signalen zu Branchenentwicklung, Finanzierung oder Regulierung ab.

14:55 –15:00 Main
Keynote

Abschluss-Keynote

Chargalytics-Kontext

Keine Beschreibung verfügbar – Abschluss-Keynotes bündeln typischerweise die Erkenntnisse der Konferenz; der Gehalt hängt davon ab, wer spricht und welche Zusagen oder Daten mitgebracht werden.

Programmdaten aus der offiziellen Agenda von ZETM Conference; Sessions werden verschoben, Räume ändern sich. Prüfe sie auf der offizielle Agenda.